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Das Projekt
Unterstützung der Qualitätsentwicklung in der HIV-Prävention
"Strukturen zur Stärkung der Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention der AIDS-Hilfen" Zur praxisnahen Unterstützung der Qualitätsentwicklung in der primärpräventiven Arbeit von Aidshilfen fand ein zweijähriges Kooperationsprojekt der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (DAH) und der Forschungsgruppe Public Health des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) statt. Das Projekt wurde durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert (1). Auf dieser Plattform werden die Ergebnisse dieses Kooperationsprojektes allen Mitgliedsorganisationen der Deutschen AIDS-Hilfe zur Förderung der eigenen Qualitätsentwicklung zur Verfügung gestellt. Forschungshintergrund Das Projekt "Strukturen zur Stärkung der Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention der AIDS-Hilfen" setzte Empfehlungen um, die auf der Basis einer Bestandsnahme der Qualitätssicherung in der Primärprävention der Aidshilfen (und anderer Organisationen der HIV-Prävention) formuliert wurden (2). Dort wurde festgestellt, dass bereits mehrere Maßnahmen zur Förderung der Qualität der Arbeit umgesetzt worden sind. Aus Sicht der Befragten sind jedoch viele der Maßnahmen für ihre Arbeit ungeeignet, weil sie nicht an die spezifischen Arbeitsbedingungen und Fragestellungen der HIV-Prävention angepasst sind. Vom partizipativen Ansatz versprachen sich die beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit, neue Methodenkompetenzen zu entwickeln, um die Qualität ihrer Arbeit besser beurteilen zu können. Diese Maßnahmen sollten auch in den Strukturen der Einrichtungen so verankert werden, dass eine längerfristige Anwendung möglich ist. Die Entwicklung und Überprüfung der Methoden fanden im Rahmen von Workshops und Vorort-Beratungen statt, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Aidshilfen und anderen Organisationen der HIV-Prävention teilnahmen (3). Die Ergebnisse aus den Workshops und den Beratungen (Konzepte, Methoden und Praxisbeispiele) werden auf dieser Plattform ("interaktives Handbuch") vorgestellt. Das Forschungsprojekt beinhaltete weitere Komponenten: Kompetenzentwicklung im Umgang mit epidemiologischen Zahlen, die Einrichtung eines Peer-Review-Verfahrens ("Qualitätskolloquium") sowie die Bildung eines Wissenschaftler/-innen-Netzwerks, um über die Laufzeit des Forschungsprojekts hinaus die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern und Aidshilfen zu ermöglichen. Eine umfangreiche Darstellung der Projektergebnisse ist in Buchform geplant. Das Forschungsprojekt steht in der Tradition der partizipativen Gesundheits-forschung (siehe hierzu 1 "Strukturen zur Stärkung der Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention der AIDS-Hilfen" (Förderkennzeichen: GZ Z2/25.5.2.x/2006 und Z2/25.5.2.5x/2006, Zeitraum: 01.05.2006 - 31.08.2008) 2 Wright MT & Block M (2005) Bestandsaufnahme der Aktivitäten der Aidshilfen zur Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention. WZB Discussion Paper, SPI 2005-304; zugänglich über http://skylla.wzb.eu/pdf/2005/i05-304.pdf 3 Zwölf Organisationen wurden individuell beraten: AIDS-Hilfe Bielefeld, AIDS-Hilfe Düsseldorf, AIDS-Hilfe Leipzig, AIDS-Hilfe Stuttgart, Fixpunkt (Berlin), Hannöversche AIDS-Hilfe, Hein und Fiete (Hamburg), Hin und Wech (Niedersachsen), Looks (Köln), manCheck (Berlin), Münchner AIDS-Hilfe, Sperrgebiet (Hamburg).
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