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Prävention braucht gute Zusammenarbeit!

Zusammenarbeit ist ein zentrales Merkmal der Partizipativen Qualitätsentwicklung. Hier liegt die Betonung auf der Partizipation aller Akteure, die für die Planung, Umsetzung und Auswertung von Interventionen zur Gesundheitsförderung und Prävention wichtig sind.
Die Zusammenarbeit zwischen Zielgruppe, Geldgeber und Projekt bildet den Kern der Zusammenarbeit: In diesem "Beziehungsdreieck" werden spezifische Maßnahmen konzipiert und umgesetzt. In vielen Fällen sind auch andere Akteure am Entscheidungsprozess maßgeblich beteiligt.



Partizipative Qualitätsentwicklung schafft durch den Aufbau einer Kooperation zwischen den Akteuren eine Situation, in der die oft unterschiedlichen Interessen und Perspektiven der Beteiligten benannt und Lösungen ausgehandelt werden können. In einer Kooperation sollen bestimmte Grundprinzipien beachtet werden.
Oft wird aufgrund unrealistischer Annahmen (Mythen) unterschätzt, mit welchem Aufwand eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbunden ist. Eine starke Partizipation aller Akteure kann erst gewährleistet werden, wenn deutlich ist, wer (in welchem Ausmaß) an Entscheidungsprozessen beteiligt ist (Kreise der Entscheidung). Zudem sollten verschiedene Faktoren, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit (Link: fördernde oder hemmende Faktoren) fördern oder hemmen können, berücksichtigt werden.


Autor/-innen Wright/Block/Unger 
Dateiname : Zusammenarbeit_Qualitaet_Aidshilfe
Einige Konzepte der Zusammenarbeit

» Grundprinzipien der Zusammenarbeit...

Aufbau von Vertrauen und arbeitsfähigen Strukturen

» Fördernde und hemmende Faktoren...

Was trägt zum Gelingen bei - und was nicht?

» Mythen der Zusammenarbeit

Unrealistische Annahmen unter die Lupe nehmen

Alle Konzepte dieses Kapitels ansehen »
Einige Methoden der Zusammenarbeit

» Checkliste zur Zusammenarbeit

Fragen, die man sich vor und während der Zusammenarbeit stellen sollte

» Kreise der Entscheidung

Veranschaulichung der realen und gewünschten Partnerschaften und deren Grad der Partizipation.

Alle Methoden dieses Kapitels ansehen »
Einige Praxisbeispiele der Zusammenarbeit

» Bedarfserhebung...

Aufsuchende HIV-Prävention bei Jugendlichen und MSM

» Befragung junger...

HIV/Aidsprävention für jugendliche Drogengebraucherinnen aus der Prostitutionsszene

» Entwicklung...

Die Arbeit zur Partizipativen Qualitätssicherung erstreckte sich auf folgende Bereiche der Primärprävention...

Alle Praxisbeispiele dieses Kapitels ansehen »
   
Sich über Grundlagen informieren Methoden anwenden Eigene Erfahrungen einbringen Von anderen Projekten lernen Sich mit Kolleg(inn)en austauschen