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Bedarfsbestimmung

Wie wissen wir, was die Zielgruppe braucht?

Bedarf ist, was die Zielgruppe braucht, um ihre Gesundheit und Gesundheitschancen zu verbessern.

Der Bedarf der Zielgruppe kann von der Personengruppe selbst oder von außen bestimmt werden. In der Partizipativen Qualitätsentwicklung wird Bedarf nicht nur von externen Expertinnen und Experten bestimmt, sondern auch von Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern und der jeweiligen Zielgruppe. Der Bedarf der Zielgruppe wird am besten erfasst, wenn die verschiedenen Perspektiven und Wissensbestände der Beteiligten (Projektmitarbeiter/-innen, Zielgruppe, Geldgeber, Wissenschaft, usw.) zusammengeführt werden.

Zur Feststellung des Bedarfs werden also grundsätzlich mehrere Informationsquellen herangezogen. Fehlen wichtige Informationen, können diese partizipativ - also unter Einbeziehung der jeweiligen Gruppe - erhoben werden.


Ist der Bedarf der Zielgruppe bestimmt, können Interventionen angemessen geplant und begründet werden (z.B. in Anträgen). Zielgruppenorientierte Arbeit in der Gesundheitsförderung und Prävention ist eine gute Grundlage, um Partizipation auch bei Bedarfsbestimmungen zu realisieren.



Autor/-innen Unger/Block/Wright 
Dateiname : Bedarfsbestimmung_Qualitaet_Aidshilfe
Einige Konzepte der Bedarfsbestimmung

» Feststellung des Bedarfs

Welche Informationsquellen sind wofür geeignet?

» Partizipative Bedarfserhebung

Einbeziehung der Akteure in Durchführung und Auswertung der Datenerhebung

Alle Konzepte dieses Kapitels ansehen »
Einige Methoden der Bedarfsbestimmung

» Nutzerbeirat

Zielgruppen konkret einbinden

» Fokusgruppe

Moderierte Diskussion zu einem bestimmten Thema

» Blitzbefragung

Anwesende kurz und konkret befragen

Alle Methoden dieses Kapitels ansehen »
Einige Praxisbeispiele der Bedarfsbestimmung

» Bedarfserhebung...

Aufsuchende HIV-Prävention bei Jugendlichen und MSM

» Befragung der...

HIV-Prävention im MSM - Bereich in Niedersachsen (Angebote der Aidshilfen).

» Befragung junger...

HIV/Aidsprävention für jugendliche Drogengebraucherinnen aus der Prostitutionsszene

Alle Praxisbeispiele dieses Kapitels ansehen »
   
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